Deutscher Gewerkschaftsbund

Neues Lieferkettengesetz geplant

Schutz von Frauenrechten in Lieferketten

Frauen sind in hohem Maße von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen entlang weltweiter Lieferketten betroffen. Ein umfassendes Paper mehrerer NGOs zu "Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten" könnt ihr euch hier herunterladen.

Paper mehrerer NGOs zu Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten

Kooperationsprojekt NGOs, Global Policy Forum Europe, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Das geplante Lieferkettengesetz bietet Chancen für den Schutz von Frauenrechten in Lieferketten. Aber das Gesetz muss besser werden! Um Frauen wirksam zu schützen und zu unterstützen braucht es ein starkes Gesetz!

Wo der momentane Entwurf nachgebessert werden muss?

  1. Der Entwurf greift zu kurz! Das Gesetz muss Sorgfaltspflichten auf der gesamten Länge der Lieferkette schaffen. Nur so können die Menschen in den Produktionsstätten geschützt werden.
  2. Der Entwurf ist zu eng! Das Lieferkettengesetz braucht einen größeren Anwendungsbereich, insbesondere mehr Unternehmen, die davon erfasst werden.
  3. Der Entwurf enthält zu wenig Vorschriften für eine umfassende umweltbezogene Sorgfaltspflicht. Umweltschutz ist wichtig für Gesundheit und Zukunftssicherung.
  4. Ohne behördliche Kontrolle und zivilrechtliche Haftung ist das Lieferkettengesetz zu schwach. Die Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen brachen Zugang zur deutschen Gerichtsbarkeit!

Mehr zum geplanten Lieferkettengesetz:

Das fordert die regionale Initiative Lieferkettengesetz Schleswig-Holstein als Teil der bundesweiten Initiative Lieferkettengesetz.

Das gibt's vom BEI heute nochmal in Bildern zum liken und teilen in den Sozialen Medien:

Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. - BEI