Deutscher Gewerkschaftsbund

14.03.2022
DISKUSSIONSPAPIER

Die Zukunft - eine soziale Stadt Lübeck

Lübeck braucht ein integriertes Gesamtkonzept zur Armutsbekämpfung vor Ort

Soziale Stadt Lübeck

DGB SH Südost

Für ein lebenswertes Lübeck für jede*n in jedem Quartier

Bereits seit vielen Jahren wird in Lübeck „Armut“ thematisiert. Verschiedene, vereinzelte Lösungsansätze werden diskutiert und z.T. auch angegangen. Für eine effektive Armutsbekämpfung braucht es ein integriertes Gesamtkonzept um der unbestritten vorhandenen Armut in Stadtteilen und Quartieren, in denen die Betroffenen leben und arbeiten, nachhaltig zu begegnen. 

Mit diesem Papier machen die Autor*innen Vorschläge für einen gemeinsamen Weg der Armutsbekämpfung in Lübeck. Im Fokus stehen dabei drei wesentliche Zielgruppen: Kinder, Senior*innen und Frauen sowie als wesentliches Handlungsfeld der Arbeitsmarkt (Erwerbstätige/ Arbeitslose). 

Um Armutsbekämpfung in Lübeck effektiv und nachhaltig anzugehen, werden folgende übergreifende Aufgaben identifiziert: Daten- Erhebung, Bildung und Qualifizierung, finanzielle Unterstützung/Förderung und/oder Teilhabe-) sowie Partizipation der Betroffenen sind wesentlich für die Armutsbekämpfung und müssen Fundament einer Gesamtstrategie sein. 

Nach Vorstellung der Autor*innen, soll das Gesamtkonzept zur Armutsbekämpfung in Zusammenarbeit von Stadtpolitik (Bürgerschaft) und Stadtverwaltung (insbesondere die Teilbereiche Soziales und Schule) kurzfristig erstellt und nach einer festzulegenden Zeitschiene umgesetzt werden. 

Ausgangspunkte und Kern-Element eines solchen Konzeptes sollen dabei mindestens sein: 

  • die Einbeziehung der Akteur*innen in den gegebenen Sozialräumen (Quartieren) und 
  • die Verknüpfung der angedachten neuen Maßnahmen mit den rechtlich gestützten und realisierten Regelmaßnahmen (etwa solchen nach SGB VIII / Kinder- und Jugendhilfe oder SGB II / Arbeitsförderung). 


Die Ausführungen zu den Zielgruppen im Diskussionspapier, Kinder, Senior*innen und Frauen und dem Handlungsfeld „Arbeitsmarkt“ verdeutlichen, dass eine Verzahnung und Gesamtkonzeption notwendig ist, denn bestimmte Handlungsansätze wiederholen sich – unabhängig von der Zielgruppe. 


Download Diskussionspapier:


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