Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 39-2021 - 09.11.2021
Reichspogromnacht 9. November 1938

Historisch-politische Stadtrundgänge

Gedenken an die Opfer rechter Gewalt

Wir Gedenken heute am Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 den vielen Opfern rechter Gewalt.

Gedenken Opfer rechter Gewalt

Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa.

 
 

 
Und aus diesem Anlass möchten wir auch auf die historisch-politischen Stadtrundgänge von ZEBRA e.V.- ZEBRA e.V. hinweisen.
Seit der Wiedervereinigung wurden in Deutschland mindestens 187 Menschen durch rechte, rassistische und antisemitische Gewalt getötet. Auch in Schleswig-Holstein kam es immer wieder zu solchen Taten. Bei Brandanschlägen auf die Wohnhäuser türkischer Migrant:innen in Mölln (1992) und beim Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in der Lübecker Hafenstraße (1996) starben insgesamt 13 Menschen an den Folgen von rassistischer Gewalt. In Flensburg, Schleswig und Bad Segeberg wurden mindestens vier Menschen aus rechtem Hass gegen Obdachlose getötet.

 

Historisch-politische Stadtrundgänge

In den historisch-politischen Stadtrundgängen von ZEBRA e.V. (Zentrum für Betroffene rechter Angriffe) geht es auf eine kleine Reise zu den Lebensgeschichten der Betroffenen, den Hintergründen der Tat und der Etablierung einer Erinnerungskultur an Opfer von rechter Gewalt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen der Betroffenen und ihrer Hinterbliebenen.


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