Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13-2022 - 30.08.2022

DGB in Stormarn: Energiesperren müssen verhindert werden

Die steigenden Energiepreise, der Wegfall von Tankrabatt und 9 € Ticket fehlen derzeit in keiner politischen Verlautbarung. Was fehlt, sind schlüssige Nachfolgekonzepte. Dann kommt als I-Tüpfelchen noch die unsägliche Gasumlage, die nach derzeitiger Konstellation auch den gewinnmachenden Unternehmen zugute käme. Eine sog. Übergewinnsteuer soll es aber gleichwohl nicht geben. Hier muss die Bundesregierung dringend nachsteuern, um die ohnehin schon erheblichen Unwuchten im System nicht noch weiter zu fördern.

Was können wir neben dem eigenen Sparen regional machen?

„Wir müssen verhindern, dass die örtlichen Energieversorger bei Zahlungsverzug Energiesperren auf Strom und Gas verhängen“, so der stellvertretende DGB Kreisvorsitzende Andreas Guhr. „In einem so reichen Kreis, wie dem Kreis Stormarn, zeigen die Zahlen, dass auch hier die Armut zunimmt, insbesondere auch die Kinderarmut.“

An vielen regionalen Energieversorgern sind die Kommunen direkt beteiligt und haben Einflussmöglichkeiten. „Wir als DGB Stormarn fordern daher die Kommunen auf, diesen Einfluss auch zu nutzen, Energiesperren im kommenden Winter müssen verhindert werden!“ ergänzt der DGB-Vorsitzende Joachim Sauer nachdrücklich. Die uns allen von außen aufgedrückten Probleme müssen auch von allen Gesellschaftsschichten getragen werden. Hier darf es keine Übergewinne auf der einen und Hunger und Kälte auf der anderen Seite geben. „Das birgt erheblichen sozialen Sprengstoff, den wir uns gerade jetzt, nach 2 Jahren Pandemie, nicht leisten können“.


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