Deutscher Gewerkschaftsbund

08.09.2014
6. September 2014

Solidaritätsdemo in Mölln

von Andreas Flindt
Der Kreisverband Mölln bei der Demo

Andreas Sankewitz

Am 6. September 2014 versammeln sich über 800 Menschen in Mölln, um gegen die fremdenfeindlichen Anschläge an der Möllner Fatih-Sultan-Moschee zu demonstrieren. Aufgerufen hat die Stadt Mölln und die Türkische Gemeinde Mölln.

Der DGB-Kreisverband  Lauenburg und der Ver.di-Ortsverband Ratzeburg-Mölln  sind dem Aufruf gefolgt und haben auf der Demo und der abschließenden Kundgebung auf dem Marktplatz Flagge gezeigt. Im Flugblatt wird der geschichtliche Kontext verdeutlicht.

„Wir sind zutiefst entsetzt, dass es in Mölln schon wieder zu einem offensichtlich fremdenfeindlichen Anschlag gekommen ist“, so der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Kreis Lauenburg, Andreas Flindt. „Auch wenn zum Glück  dieses Mal kein Mensch zu Schaden gekommen ist, ist dieser Anschlag ein Angriff auf alle Menschen, die für Toleranz und Weltoffenheit einstehen!“

Wir setzen uns dafür ein, dass sich zugewanderte Menschen willkommen fühlen, und nicht Angst haben müssen. Nur so können sie sich entfalten und an der Gesellschaft teilhaben. Dies insbesondere, da Konkurrenz und Wettbewerb in viel zu vielen Bereichen zum Maßstab geworden sind.

Wir stehen solidarisch an der Seite der  Menschen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen.


Nach oben