Deutscher Gewerkschaftsbund

12.10.2017
Große Befragung zum Thema Minijobs

Minijobber/in?! - Jetzt bist du gefragt!

Minijob-Befragung

DGB SH SO

Minijobs spielen nach wie vor am Arbeitsmarkt eine große Rolle. 4,9 Millionen Menschen arbeiten bundesweit ausschließlich in Minijobs, davon fast 20.000 in Lübeck!

Neben den gleichstellungspolitischen Problemen wird immer deutlicher, dass die Minijobs in ihrer jetzigen Form Fachkräfteengpässe begünstigen, Schwarzarbeit fördern und zu Altersarmut führen. Auch nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sind Minijobs weiterhin eher eine Sackgasse als eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Zugleich werden Arbeitnehmer/innen in Minijobs in der betrieblichen Praxis oftmals als „Beschäftigte zweiter Klasse“ behandelt.

Viele der sogenannten Minijobber/innen kennen ihre Arbeitsrechte nicht oder wagen es nicht, diese bei ihren Arbeitgeber/innen durchzusetzen. Um das zu ändern, haben wir zusammen mit dem Lübecker Frauenbüro eine Befragung von Minijobber/innen initiiert. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen für die Stadt Lübeck abgeleitet werden.

Die Befragung läuft vom 09. Oktober bis zum 12. November 2017. Die Fragebögen liegen im Foyer des Lübecker Gewerkschaftshauses am Holstentorplatz 1-5 aus, sind beim Frauenbüro, Sophienstr. 2-8 erhältlich und stehen unten zum Download bereit. Es gibt sie nicht nur auf Deutsch sondern auch auf Englisch, Polnisch und Türkisch. Zudem besteht auch die Möglichkeit online an der Befragung teilzunehmen (zur Umfrage in deutsch oder englisch).

 

Fragebogen deutsch:

Fragebogen englisch:

Fragebogen türkisch:

Fragebogen polnisch:


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