Deutscher Gewerkschaftsbund

21.01.2014
8. Lübecker Armutskonferenz

Aus dem Schatten ins Licht

   

Zunehmend werden Menschen an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. In Lübeck wohnen etwa 15 % der EinwohnerInnen in Armut. Den meisten von ihnen ist die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt und sie erfahren soziale Ausgrenzung. Untersuchungen zeigen einen klaren Trend zu wachsender Armut in unserer Stadt. Offenbar ist unsere Gesellschaft nicht mehr in der Lage, große Teile der Bevölkerung am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben zu lassen. Die Armutsentwicklung hat sich von der Wirtschaftsentwicklung abgekoppelt. Wenn die Gesellschaft nicht tiefer gespalten werden soll, dann sind Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit die Hauptaufgaben der Politik.

Was kann auf kommunaler Ebene getan werden, um die Konsequenzen der Armut abzumildern? Welche Folgen hätten weitere Kürzungen bei den sogenannten freiwilligen Leistungen, z.B. im Bereich Sport, Bildung und Kultur? Welche Bedeutung hat die Hilfe zur Selbsthilfe und das ehrenamtliche Engagement für die Betroffenen? Wie kann der Erhalt und Bau von preisgünstigen und bezahlbaren Wohnungen in allen Stadtteilen gewährleistet werden? Kann der öffentlich geförderte Arbeitsmarkt Armut eingrenzen?

Auf der 8. Armutskonferenz wollen wir in den Workshops Strategien für Lübeck erarbeiten.

Hier geht es zum Programm:


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