Deutscher Gewerkschaftsbund

09.01.2013
Kreis Pinneberg

DGB fordert bei Parteien die Übernahme sozialer Verantwortung ein

Der DGB-Kreisverband Pinneberg fordert insbesondere von den etablierten Parteien die Übernahme von sozialer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Pinneberg ein.

Am Dienstag, 08. Januar 2013 findet das erste von insgesamt 6 geplanten Gesprächen zwischen Gewerkschaftern und Parteienvertretern des Kreises statt. Den Auftakt macht hierbei die SPD.

Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann und weitere SPD-Kommunalpolitiker werden zu den Forderungen des DGB im Bezug auf die Kommunalwahl im Mai und die Bundestagswahl im September Stellung beziehen.

Der DGB-Kreisverband fordert von der Kommunalpolitik insbesondere die Berücksichtigung von sozialen Aspekten bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen, eine spürbare Förderung des sozialen Wohnungsbaus, ein vernünftiges Konzept zur Kinderbetreuung im Kreis sowie eine ernsthafte Unterstützung bei der Betreuung von pflegenden Angehörigen von demenzerkrankten Menschen.

 

Peter Ladehoff, Vors. DGB-Kreisverband Pinneberg:

„Wir erwarten, dass diejenigen die sich im Kreis Pinneberg zur Wahl stellen auch bereit sind sich für die Menschen hier einzusetzen und sich für die Interessen der EinwohnerInnen interessieren! Dazu gehört nach unserer Auffassung mindestens eine ernstzunehmende Bürgerbeteiligung bei Projekten, die einen Eingriff in die Infrastruktur der Gemeinden bedeuten. Es kann doch nicht sein, dass vor der Wahl die Wähler hofiert werden und nach der Wahl sollen sie brav von außen zuschauen was die Politik mit ihnen anstellt. Dem wollen wir uns entgegenstellen und schon weit vor der Wahl unsere Forderungen auf den Tisch bringen. Wir werden uns sehr genau notieren welche Versprechungen uns gemacht werden und werden uns diese Notizen regelmäßig wieder auf den Tisch ziehen und die Wahlversprechen auf Einhaltung überprüfen. Dabei ist für uns die Farbgebung der einzelnen Parteien nicht ausschlaggebend – nur braun darf sie nicht sein.“

Ludwig Dieckmann, stellv. Vors. DGB-Kreisverband Pinneberg:

„Wir werden das Gespräch mit Ernst Dieter Rossmann auch dazu nutzen unsere Forderungen für den Bundestagswahlkampf mit einzubringen. Herr Rossmann wird sich wieder als Vertreter der Menschen im Kreis Pinneberg aufstellen lassen und da wollen wir unsere Vorstellungen von einer guten Interessenvertretung der Menschen des Kreises gleich mit auf den Weg geben. Wir sprechen uns unter anderem für eine solidarisch finanzierte Krankenversicherung aus und wir erwarten, dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff endlich auch umgesetzt wird!“

Andreas Sankewitz, DGB-Regionsgeschäftsführer:

„Wir wollen die Arbeits- und Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger verbessern und dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft gerechter und solidarischer wird. Das eine ist viel Papier zu bedrucken und Versprechungen vor der Wahl in die Welt hinauszuposaunen. Das andere ist sich an diesen Papieren und Versprechungen messen zu lassen. Dafür stehen die Gewerkschaften im Kreis Pinneberg und sie werden an die Versprechen erinnern!“

 


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