Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 01-2016 - 08.01.2016
Lübecker Armutskonferenz 2016

Chancengerechtigkeit - Schulische Bildung und Übergänge

Bildung Wege

© Sadeugra, iStock Photo

 

  • Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern und ohne Migrationshintergrund machen oft vielfältigere und frühere Erfahrungen nicht-elterlicher Betreuung. Die Unterschiede bestehen schon vor der Schule (Nationaler Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“, 2014; Nationales Bildungspanel NEPS).
  • Die Herkunft beeinflusst die Wahrscheinlichkeit, welche Abschlüsse ein Kind machen wird: Kinder mit Migrationshintergrund und aus Nicht-Akademiker-Familien besuchen seltener Schulen, die höhere Abschlüsse ermöglichen / das Gymnasium.
  • 8% der Lübecker hatten laut Zensus 2011 keinen Schulabschluss (SH: 6%, bundesweit 7%), darunter gibt es einen deutlichen Anteil Nicht-Deutscher (Nicht-Deutsche ohne Abschluss: HL 23 %, SH 16%, BRD: 30%).
  • Je geringer der Schulabschluss, desto schwieriger ist es, eine Ausbildung zu finden: 55% der SchulabgängerInnen, die schon mehrere Jahre eine Ausbildung suchten, hatten 2012/13 einen Hauptschulabschluss (2. Bildungsbericht der Hansestadt Lübeck, 2014).
  • Je niedriger der Schulabschluss, desto eher gelangen SchülerInnen ins Übergangssystem: 91% der 2011/2012 neu eingetretenen SchülerInnen ohne Abschluss landen im Übergangssystem (2. Bildungsbericht der Hansestadt Lübeck, 2014).

Chancengleichheit – wie können wir sie erhöhen?

Hierzu findet die diesjährige Armutskonferenz statt.


Programm der 10. Lübecker Armutskonferenz


10. Februar 2016  I  13.00 Uhr  I  Handwerkskammer Lübeck

13.00 Uhr Ankommen, Gespräche, Imbiss
13.30 Uhr Begrüßung durch Christiane Wiebe, VHS
13.45 Uhr Gerechte Chancen für beste Bildung – Übergänge gestalten
Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein
Chancengerechtigkeit - Schulische Bildung und Übergänge
Prof. Dr. Kai  Maaz, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
15.00 Uhr Pause
15.30 Uhr

Podiumsdiskussion                                

Moderation: Andreas Bormann
mit:             
Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Kai  Maaz, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Günter Ernst-Basten, Landesvorsitzender des Paritätischen
Wolfgang Baasch, Landesvorsitzder der AWO
Astrid Henke , GEW Landesvorsitzende

16.30 Uhr Forderungen der Armutskonferenz
17.00 Uhr Ende der 10. Lübecker Armutskonferenz

Für die Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 3.2.2016 bei:

Jobcenter Lübeck - Geschäftsführung
Telefon:  0451-588 832 oder 0451-588 864
E-Mail:    Jobcenter-Luebeck.Buero-Geschaeftsfuehrung@jobcenter-ge.de

 

Eine Veranstaltung von

Arbeiterwohlfahrt Lübeck
Caritasverband Lübeck e.V.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband
DGB-Region Schleswig-Holstein Südost
Forum für Migrantinnen und Migranten
Frauenbüro der Hansestadt Lübeck
Gemeindediakonie Lübeck
Jobcenter Lübeck
Sprungtuch e.V.

Während der Veranstaltung wird eine Kinderbetreuung angeboten.


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Kontakt

DGB-Region Schleswig-Holstein Südost

Holstentorplatz 1-5
23552 Lübeck

Tel.: 0451 799 50 10
Fax: 0451 799 50 20
e-Mail: luebeck@dgb.de

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