Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 21-2016 - 10.06.2016
Workshop zu TTIP, CETA und TISA

Verändern Freihandelsabkommen unser Leben?

gespenstische Vorgänge

ver.di

   
Am 10. Oktober 2016 fand in Berlin, mit etwa 250 000 Teilnehmern, eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre statt. Die Demo richtete sich gegen das „Freihandelsabkommen“ TTIP. In den führenden Medien wurde darüber nur am Rande berichtet.

Diese Abkommen werden aber alle Bereiche unseres Daseins betreffen - sei es die Arbeitnehmerrechte, unser Zusammenleben, Umwelt oder unser kulturelles Miteinander.

Mit dem TTIP wollen die USA und die EU durch vereinheitlichte gemeinsame Marktregeln und den Abbau von Zöllen und Handelsbarrieren eine transatlantische Freihandels- und Investitionszone schaffen. Die Sondierungsgespräche und Verhandlungen zum größten Handelsabkommen des 21. Jahrhunderts unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung. Damit werden die Verhandlungen völlig der demokratischen Kontrolle entzogen.

Handelsabkommen sind nichts Neues. Es gibt zur Zeit etwa 130 bilaterale Abkommen, die Deutschland mit anderen Ländern geschlossen hat. Neu ist, dass mit TTIP, CETA und TISA umfassende Regelungen geschaffen werden sollen, die von deutschen Gerichten und der Politik nicht kontrolliert werden können.

Im Workshop werden wir uns mit den wirtschaftlichen und politischen Hintergründen, den Interessengruppen und den Auswirkungen beschäftigen.
Dieser Workshop ist der Beginn einer Reihe weiterer vertiefender Veranstaltungen zu denen gesondert eingeladen wird. 

Als Referent ist Egbert Scheunemann eingeladen.

 

Der Workshop findet statt

am 25. Juni 2016,
von 10.00 bis 16.00 Uhr,
im Gewerkschaftshaus Lübeck.

Anmeldungen bitte schriftlich. Ein Anmeldeformular befindet sich im Flyer, der hier runtergeladen werden kann:


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