Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 05-2017 - 20.04.2017

Sozialwahlen 2017 entscheiden auch über die zukünftigen Versichertenältesten

Sozialwahl 2017

DGB

Reinbek/Ahrensburg. Zur Zeit erhalten die Renten- und Krankenversicherten Post von ihrer Versicherung, um an den alle sechs Jahre stattfinden Sozialwahlen teilzunehmen. Hier stehen keine politischen Parteien zur Wahl, sondern Versichertenvertreter. Sie bewerben sich um die Sitze in den Vertreterversammlungen, um durch Mitbestimmung in den Gremien die soziale Selbstverwaltung mit Leben zu erfüllen. Während die Beitragshöhe vom Gesetzgeber festgelegt wird, entscheiden die Selbstverwaltungsgremien über die Leistungen, wählen den Vorstand und kontrollieren die Arbeit der Verwaltung.

Die Stormarner Versichertenältesten von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nord, Holger Hannemann (Ahrensburg) und Helmut Uder (Reinbek), trafen sich in Reinbek mit der DGB Regionsgeschäftsführerin Juliane Hoffmann (Lübeck), um über ihre Arbeit zu berichten. Juliane Hoffmann erklärte: "Die Versichertenältesten helfen den zukünftigen Rentnern ehrenamtlich bei der Antragsstellung. Da jeder Versicherte nur einmal einen Antrag auf Altersrente stellt, trauen sich viele Versicherte nicht, sich alleine durch die Antragsformulare zu wühlen und suchen Unterstützung bei den Versichertenältesten. Durch ihre Ortsnähe ersparen sie den Versicherten auch weitere Wege zur Rentenversicherung in Hamburg, Bad Oldesloe oder Lübeck."

Hannemann und Uder wollen ihre ehrenamtliche Tätigkeit auch in den kommenden sechs Jahren ausüben. Die Vertreterversammlung der DRV Nord wird im Dezember dieses Jahres die Wahl der rund 25 Versichertenältesten in Schleswig-Holstein vornehmen.


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