Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 06-2017 - 05.05.2017

DGB ruft zur Landtagswahl am Sonntag auf und zieht positives Fazit seiner Kampagne

DGB ruft zur Landtagswahl auf

DGB SH SO

Am kommenden Sonntag wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region Schleswig-Holstein Südost ruft alle Wahlberechtigten in der Region dazu auf, am Sonntag zur Wahl zu gehen und ihr Kreuz bei einer der Parteien zu machen, die sich für Gute Arbeit, Soziale Gerechtigkeit und Weltoffenheit einsetzen.

„Wir als Gewerkschaften sind überparteilich aber keineswegs neutral“, erklärt die Regionsgeschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit seien „der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen hält“. Seit jeher würden die Gewerkschaften außerdem für Demokratie und Mitbestimmung kämpfen. „Deswegen werden wir nicht tatenlos zusehen, wenn Parteien gewerkschaftliche Errungenschaften sowie die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft infrage stellen“, so Hoffmann weiter.

In den vergangenen Wochen hat der DGB in der Region Schleswig-Holstein Südost, die fünf Landkreise und die Hansestadt Lübeck umfasst, zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen zur Landtagswahl 2017 durchgeführt. Dabei sei es einerseits darum gegangen den Parteien bei Podiumsdiskussionen auf den Zahn zu fühlen. „Unsere Podiumsdiskussionen waren gut besucht und wurden von den Kandidierenden der Parteien dankbar als Möglichkeit zur inhaltlichen Auseinandersetzung angenommen.“, weiß die Regionsgeschäftsführerin des DGB zu berichten.

Mit einer Reihe von Aktionen vor Diskos und der Fachhochschule Lübeck unter dem Motto „Arsch hoch! Wählen gehen!“ wurden andererseits auch gezielt Erst- und Nichtwähler angesprochen. „Wir wollten einfach mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, die wir nicht mit unseren Podiumsdiskussionen erreichen.“, erläutert Juliane Hoffmann. Bei den Gesprächen sei es vor allem darum gegangen, ob die Jugendlichen wählen gehen und welche Themen ihre Wahlentscheidung beeinflussen. Auch wenn bei Einigen eine deutliche Skepsis gegenüber den Parteien zu beobachten war, habe die große Mehrheit ganz selbstverständlich erklärt, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die DGB-Regionsgeschäftsführerin zeigt sich deshalb zufrieden: „Von einer breiten Politikverdrossenheit bei den Jugendlichen ist keine Spur. Ganz im Gegenteil: Weil sie unsere Demokratie und das Recht zu Wählen für ein hohes Gut halten, haben wir Gewerkschaften für diese Aktionen sehr viel Zuspruch erhalten.“


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